Menschen sind verschieden. Für den einen ist es eine Katastrophe den eigenen Haushalt zu putzen. Für andere ist es etwas, das sie herzlich gerne tun. Diesbezüglich reicht die emotionale Bandbreite in stark unterschiedliche Richtungen. Wie auch immer es ist, das Haus oder die Wohnung muss sauber sein. Hygiene gehört nun einmal zu einem angenehmen Wohlgefühl dazu. Daher wenden wird uns in diesem Beitrag an all jene, denen der Hausputz Stress bereitet. Wir zeigen Ihnen mit einigen Ratschlägen, wie Sie ihr Heim auf Vordermann bringen, ohne dabei immer wieder von negativen Gefühlen geplagt zu werden.

Wie definieren wir Putzen?

Der Genauigkeit halber möchten wird Putzen etwas näher definieren. Es gibt sie als Reinigung. Immer dann, wenn Sie Dreck oder Schmutz entfernen. Doch unserer Ansicht nach ist das zu eng gefasst. Wir betrachten auch Dinge wie das Ausräumen der Spülmaschine oder das Aufräumen eines Zimmers als eine Art Reinigung. Denn im Grunde dient das alles dazu, das eigene Lebensumfeld sauber und ordentlich zu halten. Wir sehen die Dinge etwas allgemeiner in diesem Artikel und geben nützliche Tipps für die diversen Bereiche der Putztätigkeit.

Tipp #1: Verwenden Sie die richtigen Reinigungsmittel

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Sieht man sich den Markt für Reinigungsmittel an, dann erkennt man den Unterschied zwischen privatem Haushalt und professioneller Gebäudereinigung. Im B2C Markt geht es um Emotionen. Kaum jemand kennt sich mit Chemie aus. Daher wird der Reiniger in der Wohnung eingesetzt, dessen Werbung im Fernsehen einen am intensivsten gepackt hat. Oder der, mit der schönsten Packung. Alternativ dazu kann man auch zum Discounter gehen und den billigsten Reiniger kaufen. Welche sind besser? Untersuchungen der Stiftung Warentest zeigen, dass man mit den Discountern am besten fährt – im Vergleich Preis und Leistung.

Im gewerblichen Bereich, also B2B, haben die Putzmittel ganz andere Namen. Dort braucht man keine Bilder, sondern man verwendet hochwertige Top-Produkte. Sie haben keine knallbunten Etiketten, sondern eher schlichte. Manchmal nicht mal einen Namen, sondern nur eine Seriennummer. Zum Beispiel: “Fettlöser Kraftreiniger hochwirksam – AG470”. Diese Mittel sind denen aus den Haushalt weit überlegen, so die Fachleute von der Reinigungsfirma Basel. Über Online Shops sind sie jederzeit zugänglich.

Informieren Sie sich über die besten Reiniger und kaufen Sie ggf. welche aus dem B2B Segment. Diese machen ihren Job ganz hervorragend und Sie bekommen hartnäckige Stellen viel schneller und mit weniger Aufwand sauber.

Tipp #2: Bestimmen Sie selbst das Tempo

Wir alle arbeiten unterschiedlich, um motiviert und stressfrei zu bleiben. Manche Menschen möchten am Stück hart arbeiten und dann lange Erholungsphasen haben. Andere hätten es lieber gerne konstant, immer auf dem gleichen Level. Wenn Sie in die erste Kategorie fallen, dann ist es sinnvoll den Haushalt an einem Tag sauber zu machen. Dafür hilft zum Beispiel ein wöchentlicher Putzplan, den Sie knallhart durchziehen. Mit dieser Methode haben Sie dann für längere Zeit Ihre Ruhe, wenn alles fertig ist.

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Andere dagegen verteilen die Arbeit lieber häppchenweise. Sie streifen ohnehin öfter durch Haus im Alltag. Warum dann nicht auch ein wenig putzen nebenbei? Hin und wieder mit dem Handsauger durch die Zimmer gehen und größere Verschmutzungen gar nicht erst zulassen. Immer wider die Zimmer ein wenig aufräumen oder kurz die Spülmaschine im Vorbeigehen ausräumen, das funktioniert. Mal einfach nebenbei hin und wieder mit Glasreiniger ein Fenster saubermachen. Im Homeoffice, während Sie telefonieren – da reichen manchmal schon 5 Minuten Zeit. Alles machbar. Und am Ende der Woche ist alles irgendwie doch sauber. In diesem Fall wird es nie richtig schmutzig, sondern das Level an Sauberkeit bleibt immer auf ähnlichem Niveau.

Tipp #3: Die richtige Ausrüstung kaufen

Klassisches Staubsaugen ist meist Stress pur. Man holt das klobige Gerät aus dem Schrank und geht von Raum zu Raum. Immer wieder wird der Stecker umgesteckt. Mal ist das Kabel zu kurz, mal das Gerät zu schwer oder zu groß, der Beutel muss gewechselt werden usw. Viele sind davon so genervt, dass es für sie zur Tortur werden kann. Dabei gibt es so gute Alternativen. Im Fernsehen sieht man immer wieder kraftvolle Akku-Handsauger. Sie beheben auf einen Schlag all die Probleme, die einen von der Arbeit abhalten, weil sie die Motivation im Keim ersticken. Mit ihnen kann man immer wieder mal kurz saugen, so dass sich gar nicht erst größere Staubteppiche ansammeln.

Und dann gibt es da noch die Apparate, die dafür sorgen, dass alles schneller und besser geht. Auch das steigert die Motivation. Heute gibt es Saugroboter oder tolle Fensterreiniger, die teilweise automatisch arbeiten und vieles mehr. Seien Sie nicht geizig. Holen Sie sich technische Hilfe für Ihren Haushalt, um die Dinge zu erleichtern. Dann können Sie ganz anders putzen als bisher, ohne dass es zum unangenehmen Erlebnis wird, weil die Arbeit gefühlt ewig braucht.

Tipp #4: Reinigen Sie einen Bereich nach dem anderen

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Wie erwähnt, lässt sich jeder anders motivieren. Untersuchungen zeigen jedoch, dass manche psychologisch Effekte im Durchschnitt Überhand haben. Zum Beispiel dann, wenn Zimmer für Zimmer geputzt wird. Wer beim Hausputz so vorgeht, der wird von einem Erfolgserlebnis zum nächsten gehen. Denn mit jeder Räumlichkeit, haben Sie einen sichtbaren Erfolg erzielt und eine Art Kapitel abgeschlossen. Wer dagegen die ganze Wohnung saugt, dann die Fenster putzt usw., der hat das Gefühl, dass nie etwas fertig wird. Unser Gehirn ist einfach so angelegt, dass schnelle Erfolge mehr motivieren als die Dinge in die Länge zu ziehen.

Tipp #5: Eine Frage der Perspektive – Sehen Sie es als Sport

Bewegung tut gut und wir alle jammern permanent, dass wir zu wenig Zeit dazu haben. Wenn dem so ist, dann nutzen Sie den Fakt, dass Reinigungsarbeiten eine körperliche Tätigkeit sind. Nutzen Sie das aus, und machen eine Sport-Einheit daraus, so als lockeres Training. Anstatt mit den Armen hoch und runter zu wischen, können Sie dabei den ganzen Körper absenken und heben. Das heißt: Machen Sie intensivere Bewegungen als sie eigentlich notwendig wären. Dann bekommen Sie beim Saubermachen eine Extraportion Sport, für die Sie sonst keine Zeit hätten.

Tipp #6: Carpe Diem – die Zeit doppelt nutzen

Wie oft ärgert man sich als gestresster Mensch darüber, dass einem das Leben keine Zeit lässt ein gutes Buch zu lesen oder mal ein bisschen Musik zu hören. Wenn dem so ist, dann machen Sie genau das, während Sie im Haushalt umherrennen und Staub wischen oder Fliesen schrubben. Wir leben in einer Zeit, wo Hörbücher in Massen zugänglich sind. Zudem haben die meisten einen Account zu Plattformen mit Millionen von Musikalben und Podcasts. Nutzen Sie doch einfach diese Stunden, indem Sie sich während der Arbeit noch eine zusätzliche Ladung Entertainment oder Bildung über die Ohren zuführen.

Tipp #7: Hilfe beim Aufraffen – Denken sie immer an das Ergebnis

Wenn Sie das Bett neu beziehen wollen und sich dazu nicht aufraffen können, dann fehlt es offensichtlich an Motivation. Doch wie stellt man sie her? Nutzen Sie die Macht der Vorstellungskraft, um sich dafür zu begeistern. Denken Sie an das wunderschöne Gefühl sich in ein frisch gemachtes Bett zu legen. Dann fällt es leichter die Kraft für diese Arbeit zu finden. Ebenso bei den Reinigungsarbeiten. Denken Sie immer daran, wie die Wohnung nach getanem Job aussehen wird. Wie schön es ist auf der Couch zu sitzen, wenn alles glänzt und funkelt.